'kepler salon - ein projekt von linz 2009 kulturhauptstadt europas'
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Ausgangslage
Themen und Programmschienen
Advisory Board
Salon der schlauen Füchse
Betreuung
Dank
Impressum
1. AusgangslageDer Kepler Salon wurde von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas entwickelt und fand in der Zeit zwischen dem 12. Jänner 2009 und dem 16. Dezember 2009 jeweils an den Haupttagen Montag und Mittwoch statt. Seit Jänner 2010 hat forte FortBildungszentrum der Elisabethinen die Trägerschaft des Kepler Salon inne.Kann Lernen ein Vergnügen sein? Diese Frage stellte sich, als sich Linz09 mit dem Konzept einer Veranstaltungsreihe auseinandersetzte, das zum Ziel hatte, eine Brücke zwischen universitärem und institutionellem Wissen und dem breiten Publikum zu schlagen.Namensgeber und Patron für den Kepler Salon war der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler, der in den Jahren von 1612 bis 1627 in Linz lebte. Er gehört mit Galilei und Newton zu den wichtigsten Begründern und Vertretern der Naturwissenschaften.Als Spielort für den Kepler Salon diente das ehemalige Wohnhaus von Johannes Kepler in der Rathausgasse 5, das von den privaten Eigentümern saniert wurde. Die Renovierung und Ausstattung des ersten Obergeschoßes wurden von Linz09 übernommen, die 175 Quadratmeter umfassenden Räumlichkeiten für das Jahr 2009 angemietet. Der Erfolg des Kepler Salon ist eng an den „genius loci“ und an das besondere Raumkonzept gebunden. Die Aura des historischen Ambientes ist Teil der Motivation des Publikums.Der Kepler Salon zählte nach Ablauf des Kulturhauptstadtjahres zu den erfolgreichsten Projekten von Linz09. In insgesamt 118 Veranstaltungen wurden 8561 BesucherInnen gezählt. Obwohl nur 78 Sitzplätze zur Verfügung standen, wurden 26 Abendtermine mit über 100 BesucherInnen registriert. Das Publikum war überaus heterogen, umfasste alle Altersgruppen und ging weit über das traditionelle Kulturpublikum hinaus. Neben Stammgästen, die unabhängig vom thematischen Angebot teilnahmen (Frage: Was steht denn heute auf dem Programm?), kamen auch immer wieder neue BesucherInnen, überwiegend lokales Publikum, in den Kepler Salon.2. Themen und ProgrammschienenDie Themen der Veranstaltungen waren möglichst breit angelegt. Mehr als 60 Institutionen haben sich bei der Realisierung der Abende beteiligt. Die meisten Einreichungen stammten aus Universitäten und Hochschulen von Österreich, es fand aber auch ein intensiver Austausch mit Deutschen und Schweizer Institutionen statt. Die Vorträge unterschieden sich bewusst von Fachsymposien oder Fachvorträgen unter Wissenschaftlern. Nichts sollte an Schul- oder Lehrsituationen erinnern, hierarchische Strukturen zwischen Wissenden und Nicht- Wissenden wurden durch die Begegnung auf gleicher Augenhöhe vermieden. Im Kepler Salon wurde das gesamte Spektrum der Wissenschaften behandelt: Natur und Technik, Medizin, Geistes-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Der Kepler Salon war dialogisch orientiert und sollte das Publikum in ungezwungener Atmosphäre über die reine Rezeption hinaus auch zu Fragenden machen.Die Inhalte wurden in sechs Programmschienen unterteilt, die sich innerhalb eines Monats abwechselten. Der Körper innerhalb der Science-Fiction-Literatur war dabei genauso Thema wie Entwicklungen in der Genetik, Bioinformatik und Robotik. Die Verwendung von Sprache, Gestik, Mimik und Bewegung und das sozialpolitische Umfeld, innerhalb dessen Kommunikation entsteht, wurden ebenso untersucht wie die Frage, ob es Wahrheit gibt und nach welchen Maßstäben sie gemessen wird. Es sollte dem Unsichtbaren und Sichtbaren auf die Spur gekommen und eine Verschiebung der Wahrnehmung erzeugt werden, die dem Denken einen neuen Blick auf die Welt erlaubte. Es wurde geprüft, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede es in Kunst und Wissenschaft gibt und wo sie sich gegenseitig beeinflussen. Darüber hinaus wurde ein Open Space geschaffen, in dem unbeantwortete Fragen aufgeworfen werden konnten.3. Advisory BoardInhaltlich beraten wurde das Kepler Salon Team durch ein Advisory Board, das aus sechs ExpertInnen diverserer Disziplinen bestand (Peter Becker, Gerald Hanisch, Franz Harnoncourt, Gabriele Kotsis, Claus Pias, Constanze Wimmer) und dabei half, ein breites Spektrum von Themengebieten und Netzwerken zu erreichen. Besonders hervorzuheben ist auch die Linzer Astronomische Gemeinschaft, sowie die Soziologische Abteilung der Johannes Kepler Universität, die hochwertige Veranstaltungsreihen vorgeschlagen haben. Zusätzlich dazu erhielt der Kepler Salon viele Vorschläge von Einzelpersonen.4. Salon der schlauen FüchseNeben dem Programm für Erwachsene wurde eine spezielle Programmschiene von der KinderUniSteyr unter der Leitung von Andreas Kupfer und Sylvia Zierer realisiert. Im Salon für Schlaue Füchse wurden die Themen kindergerecht aufbereitet und an zwölf Samstagvormittagen Kindern im Alter von 7 – 9 und 9 – 12 Jahren zugänglich gemacht. Nicht ehrgeiziges Lernen stand im Vordergrund, sondern Neugier auf die Welt, Spaß am Experimentieren und die Freude am wissenschaftlichen Denken.5. BetreuungBegleitet wurden die Veranstaltungen von GastgeberInnen, dessen Kernteam 12 Personen umfasste: Peter Becker, Ulrich Fuchs, Christine Haiden, Stefan Hametner, Martin Heller, Silvia Keller, Iris Mayr, Elfie Schulz, Tamara Schwarzmayr, Georg Steker, Alexander Wilhelm, Constanze Wimmer. Es war die Aufgabe der GastgeberInnen, die Schwelle zwischen Vortragenden und Publikum auf ein Minimum zu reduzieren.Insgesamt 11 Volunteers (Monika Eichinger, Pauline Jungwirth, Renate Kacnik, Karin Leitner, Beatrix Ohms, Ingrid Ott, Wolfgang Schulnig, Anna Stoffregen, Karin Wabro, Florian Weichselbaum, Brigitte Weidinger) betreuten abwechselnd zusammen mit dem Kepler Salon Team die Abendveranstaltungen und schafften es, eine angenehme Atmosphäre zu gestalten.Entwickelt wurde das Konzept von Ulrich Fuchs und Silvia Keller (Projektleitung), unterstützt wurden sie dabei von Karin Haas (Projektmanagement) und Sebastian Knopp (Assistenz Projektleitung).6. DankWir danken unseren Wirtschaftspartnern Uniqa, Linz AG, Vitra, der Eigentümergemeinschaft Kepler Haus und unserem Medienpartner OÖ Nachrichten für ihre Unterstützung.Besonderer Dank gilt auch Elfie Schulz und Heidemarie Penz, die Initiatorinnen des Freundeskreises „FreundInnen des Kepler Salon“ die maßgeblich an der Weiterführung des Kepler Salon beteiligt waren.Der offene Zugang zu Bildung und Wissen gehört entscheidend zum Selbstverständnis der Stadt Linz. Der Kepler Salon hat gezeigt, wie groß das Interesse des Publikums an einer solchen Wissensvermittlung ist und wir freuen uns, dass eine Weiterführung des Projektes realisiert werden konnte.Ihr Kepler Salon Team
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IdeeLinz09: Julia StoffKonzept und RealisationLinz09: Ulrich Fuchs, Silvia Keller, Karin Haas, Sebastian KnoppInhalt Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas OrganisationsGmbH Projektleitung: Silvia KellerContent: Silvia Keller, Karin Haas, Sebastian Knopp, sowie Vortragende des Kepler SalonSalon der schlauen Füchse IFAU: Andreas Kupfer, Sylvia ZiererLinz09: Claudia HuttererAdvisory BoardPeter Becker, Gerald Hanisch, Franz Harnoncourt, Gabriele Kotsis, Claus Pias, Constanze WimmerGestaltung Salon aschentho: Thomas AschenbrennerLinz09: Silvia Keller, Christine WeisserGrafische Gestaltung, InternetservicesStudio Bendl OG: Erich Bendl, Thomas BendlRedaktion/Lektorattextstern*: Ulrike RitterÜbersetzungOtmar BinderTechnische BetreuungChristian Apfalter, Lutz Derschmidt, Markus Six, Christian Viteka, Joschi Viteka, Roland Wagenhuber
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Kepler Salon - Ein Projekt von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas
Der Kepler Salon wurde von Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas entwickelt und fand in der Zeit zwischen dem 12. Jänner 2009 und dem 16. Dezember 2009 jeweils an den Haupttagen Montag und Mittwoch statt. Seit Jänner 2010 hat forte FortBildungszentrum der Elisabethinen die Trägerschaft des Kepler Salon inne.
Kann Lernen ein Vergnügen sein? Diese Frage stellte sich, als sich Linz09 mit dem Konzept einer Veranstaltungsreihe auseinandersetzte, das zum Ziel hatte, eine Brücke zwischen universitärem und institutionellem Wissen und dem breiten Publikum zu schlagen.
Namensgeber und Patron für den Kepler Salon war der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler, der in den Jahren von 1612 bis 1627 in Linz lebte. Er gehört mit Galilei und Newton zu den wichtigsten Begründern und Vertretern der Naturwissenschaften.
Als Spielort für den Kepler Salon diente das ehemalige Wohnhaus von Johannes Kepler in der Rathausgasse 5, das von den privaten Eigentümern saniert wurde. Die Renovierung und Ausstattung des ersten Obergeschoßes wurden von Linz09 übernommen, die 175 Quadratmeter umfassenden Räumlichkeiten für das Jahr 2009 angemietet. Der Erfolg des Kepler Salon ist eng an den „genius loci“ und an das besondere Raumkonzept gebunden. Die Aura des historischen Ambientes ist Teil der Motivation des Publikums.
Der Kepler Salon zählte nach Ablauf des Kulturhauptstadtjahres zu den erfolgreichsten Projekten von Linz09. In insgesamt 118 Veranstaltungen wurden 8561 BesucherInnen gezählt. Obwohl nur 78 Sitzplätze zur Verfügung standen, wurden 26 Abendtermine mit über 100 BesucherInnen registriert. Das Publikum war überaus heterogen, umfasste alle Altersgruppen und ging weit über das traditionelle Kulturpublikum hinaus. Neben Stammgästen, die unabhängig vom thematischen Angebot teilnahmen (Frage: Was steht denn heute auf dem Programm?), kamen auch immer wieder neue BesucherInnen, überwiegend lokales Publikum, in den Kepler Salon.
2. Themen und Programmschienen
Die Themen der Veranstaltungen waren möglichst breit angelegt. Mehr als 60 Institutionen haben sich bei der Realisierung der Abende beteiligt. Die meisten Einreichungen stammten aus Universitäten und Hochschulen von Österreich, es fand aber auch ein intensiver Austausch mit Deutschen und Schweizer Institutionen statt. Die Vorträge unterschieden sich bewusst von Fachsymposien oder Fachvorträgen unter Wissenschaftlern. Nichts sollte an Schul- oder Lehrsituationen erinnern, hierarchische Strukturen zwischen Wissenden und Nicht- Wissenden wurden durch die Begegnung auf gleicher Augenhöhe vermieden. Im Kepler Salon wurde das gesamte Spektrum der Wissenschaften behandelt: Natur und Technik, Medizin, Geistes-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Der Kepler Salon war dialogisch orientiert und sollte das Publikum in ungezwungener Atmosphäre über die reine Rezeption hinaus auch zu Fragenden machen.
Die Inhalte wurden in sechs Programmschienen unterteilt, die sich innerhalb eines Monats abwechselten. Der Körper innerhalb der Science-Fiction-Literatur war dabei genauso Thema wie Entwicklungen in der Genetik, Bioinformatik und Robotik. Die Verwendung von Sprache, Gestik, Mimik und Bewegung und das sozialpolitische Umfeld, innerhalb dessen Kommunikation entsteht, wurden ebenso untersucht wie die Frage, ob es Wahrheit gibt und nach welchen Maßstäben sie gemessen wird. Es sollte dem Unsichtbaren und Sichtbaren auf die Spur gekommen und eine Verschiebung der Wahrnehmung erzeugt werden, die dem Denken einen neuen Blick auf die Welt erlaubte. Es wurde geprüft, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede es in Kunst und Wissenschaft gibt und wo sie sich gegenseitig beeinflussen. Darüber hinaus wurde ein Open Space geschaffen, in dem unbeantwortete Fragen aufgeworfen werden konnten.
3. Advisory Board
Inhaltlich beraten wurde das Kepler Salon Team durch ein Advisory Board, das aus sechs ExpertInnen diverserer Disziplinen bestand (Peter Becker, Gerald Hanisch, Franz Harnoncourt, Gabriele Kotsis, Claus Pias, Constanze Wimmer) und dabei half, ein breites Spektrum von Themengebieten und Netzwerken zu erreichen. Besonders hervorzuheben ist auch die Linzer Astronomische Gemeinschaft, sowie die Soziologische Abteilung der Johannes Kepler Universität, die hochwertige Veranstaltungsreihen vorgeschlagen haben. Zusätzlich dazu erhielt der Kepler Salon viele Vorschläge von Einzelpersonen.
4. Salon der schlauen Füchse
Neben dem Programm für Erwachsene wurde eine spezielle Programmschiene von der KinderUniSteyr unter der Leitung von Andreas Kupfer und Sylvia Zierer realisiert. Im Salon für Schlaue Füchse wurden die Themen kindergerecht aufbereitet und an zwölf Samstagvormittagen Kindern im Alter von 7 – 9 und 9 – 12 Jahren zugänglich gemacht. Nicht ehrgeiziges Lernen stand im Vordergrund, sondern Neugier auf die Welt, Spaß am Experimentieren und die Freude am wissenschaftlichen Denken.
Wir danken unseren Wirtschaftspartnern Uniqa, Linz AG, Vitra, der Eigentümergemeinschaft Kepler Haus und unserem Medienpartner OÖ Nachrichten für ihre Unterstützung.
Besonderer Dank gilt auch Elfie Schulz und Heidemarie Penz, die Initiatorinnen des Freundeskreises „FreundInnen des Kepler Salon“ die maßgeblich an der Weiterführung des Kepler Salon beteiligt waren.
Der offene Zugang zu Bildung und Wissen gehört entscheidend zum Selbstverständnis der Stadt Linz. Der Kepler Salon hat gezeigt, wie groß das Interesse des Publikums an einer solchen Wissensvermittlung ist und wir freuen uns, dass eine Weiterführung des Projektes realisiert werden konnte.
Ihr Kepler Salon Team
Idee
Linz09: Julia Stoff
Konzept und Realisation
Linz09: Ulrich Fuchs, Silvia Keller, Karin Haas, Sebastian Knopp
Inhalt
Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas OrganisationsGmbH
Projektleitung: Silvia Keller Content: Silvia Keller, Karin Haas, Sebastian Knopp, sowie Vortragende des Kepler Salon
Salon der schlauen Füchse
IFAU: Andreas Kupfer, Sylvia Zierer Linz09: Claudia Hutterer
Advisory Board
Peter Becker, Gerald Hanisch, Franz Harnoncourt, Gabriele Kotsis, Claus Pias, Constanze Wimmer
Gestaltung Salon
aschentho: Thomas Aschenbrenner Linz09: Silvia Keller, Christine Weisser