Kepler Salon - Kepler Salon

Kepler Salon

Kepler Salon

Keplers Wohnhaus steht ganz im Zeichen der spannenden Begegnung mit Wissenschaft.

Was ist Biomimetik? Wer ist schuld an der Staatsschuld? Ist das Denken computerisierbar? Der Kepler Salon bleibt auch nach dem Kulturhauptstadtjahr 2009 ein Ort der Begegnung und der Information. Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser und zahlreiche Kooperationspartner gestalten hier Wissensvermittlung, machen Forschung im Dialog mit ExpertInnen zugänglich und verständlich.

Ohne ambitionierte Ansprüche preiszugeben, sollen wissenschaftliches Forschen und Arbeiten populär und unterhaltsam vermittelt werden. Dialoge und angeregte Diskussionen auf Augenhöhe mit ExpertInnen sollen die Besucher zu Fragenden machen. Im Kepler Salon wird das gesamte Spektrum der Wissenschaften behandelt: Natur und Technik, Medizin, Geistes-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Dialog und angeregte Diskussionen sind nicht nur erlaubt, sondern explizit erwünscht.

Der Kepler Salon leistet als Schaufenster der Wissenschaften und als Schaltstelle im Spannungsfeld zwischen Forschung und Alltag einen wichtigen Beitrag zur Lebenskultur in Linz.

Das ehemalige Wohnhaus von Johannes Kepler in der Rathausgasse 5 wird zum Ort des Dialogs der Wissenschaften mit der Bevölkerung und den Gästen von Linz.

Der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler wohnte in den Jahren 1612 bis 1627 in Linz. Er gehört mit Galilei und Newton zu den wichtigsten Begründern und Vertretern der Naturwissenschaften und fungiert als Patron und Namensgeber für den Kepler Salon.

Die Veranstaltungen des Kepler Salon sind in sechs verschiedene Programmschienen unterteilt, die sich innerhalb eines Monats abwechseln. Unser Körper innerhalb der Science-Fiction-Literatur ist dabei genauso Thema wie Entwicklungen in der Genetik, Bioinformatik und Robotik. Die Verwendung von Sprache, Gestik, Mimik und Bewegung und das sozialpolitische Umfeld, innerhalb dessen Kommunikation entsteht, werden ebenso untersucht wie die Frage, ob es Wahrheit gibt und nach welchen Maßstäben sie gemessen wird. Wir wollen dem Unsichtbaren und Sichtbaren auf die Spur kommen und eine Verschiebung der Wahrnehmung erzeugen, die unserem Denken einen neuen Blick auf die Welt erlaubt. Es wird geprüft, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede es in Kunst und Wissenschaft gibt und wo sie sich gegenseitig beeinflussen. Darüber hinaus schaffen wir einen Open Space, in dem wir unbeantwortete Fragen aufwerfen können.

Beraten wird der Kepler Salon durch die Mitglieder eines Advisory Boards, die aus den unterschiedlichsten Disziplinen stammen. Rudolf Ardelt / Johannes Kepler Universität Linz, Peter Becker / Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, Wien, Marianne Betz / Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Rektorin, Roland Gnaiger / Universität für künstlerische Gestaltung Linz, Raum und Design, Franz Gruber / Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz), Christine Haiden / Welt der Frau, Chefredakteurin, Gerald Hanisch / HMH Engineering-Consulting Trading GmbH, Recycling, Franz Harnoncourt / Krankenhaus der Elisabethinen Linz, Medizin, Chirurgie, Gerald Reisinger / Fachhochschule OÖ, Elfie Schulz / Verein Freunde Kepler Salon, Constanze Wimmer / Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Musikvermittlung.

Die Fortsetzung eines der erfolgreichsten Formate von Linz09 Kulturhauptstadt Europas wurde durch das forte Fortbildungszentrum der Elisabethinen, das den Trägerverein „Kepler Salon – Verein zur Förderung von Wissensvermittlung“ gründete, und den Verein Freunde Kepler Salon möglich. Damit konnten Subventionsgeber wie das Land Oberösterreich, die Stadt Linz und Linz09, sowie zahlreicher Föderer gewonnen werden.

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